Wenn mensch nicht alles selber macht!

Bekanntlich hat es am Freitag nach Himmelfahrt auf dem Areal einen ziemlichen Auftrieb gegeben, der von der anrückenden Ordnungsmacht jäh unterbrochen wurde (Berichte und Einschätzungen folgen).

Erwartungsgemäß hinterließen die Ereignisse Spuren auf unser aller Areal, die das Auge auf Dauer nicht erfreuen.

In der erklärten Absicht, auch die kleinräumige Gestaltung des Geländes selbstbestimmt zu organisieren, rückte am Dienstag eine  aus Anwohner_innen bestehende „postbovine Räumbrigade ‚Augias'“ zum Subotnik an.

In einem mehrminütigen, entschlossenen Einsatz hart an der wieder durch einen Zaun markierten Demarkationslinie zum unfreien Teil des Areals wurden durchnässtes Stroh und traurig im Wind wehende Kuhhäute eingesammelt und zur stofflichen Verwertung in Säcke verpackt.

Trotz demonstrativen Agierens in Ganzkörpervermummung ließ sich keine Abordnung des nahe gelegenen PK 16 blicken: während bei der Vertreibung aufmüpfiger Herden der Tonfa schnell (und manchmal auch verkehrt herum) zur Hand ist, scheint es zu viel verlangt, auch mal den Besen in die selbe zu nehmen.

Es bleibt wie es war:
Ohne uns geht es nicht.
Das ganze Areal für Alle!

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