taz über Alte Rindermarkthalle

… dass das mediale Gejubel über den geplanten „Riesensupermarkt“ in der Alten Rindermarkthalle (offizieller Sprech: „Nahversorgung“) von der taz nord einmal durchbrochen wird ist löblich.

… dass aber die Aktivitäten der Initiativen wieder nur im Modus der Betroffenheit (wir sind enttäuscht) oder Negativität (wir sind dagegen) vermittelt werden, nervt.

… konkret geht es nicht um nur ein bisschen mehr Sozialflächen, sondern eine andere, nicht hegemoniale Planungskultur.

… konkret wurden mit Planungswürfeln, Wunschproduktion und Gartenplattform in den letzten Jahren reale alternative Planungsszenarien angefangen, angeboten und ausprobiert.

… vor diesem Hintergrund sind die nun eingesetzten Projektentwickler, die sich als „Mittler“ verstehen, eine Unverschämtheit und sollten ignoriert werden.

… und die Medien müssen sich mal fragen, welchen Typus von bewegtem Bürger sie immer wieder reproduzieren wollen, den naiven, von Betroffenheitsreflexen getrieben Anwohner, oder die Experten in der Sache der lokalen Stadtplanung, die da tatsächlich aktiv sind …

taz nord vom 22.08.2012 http://www.taz.de/Sanierung-der-Rindermarkthalle-/!100112/

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